Warum zum Versicherungsmakler?

Die österreichischen Versicherungsmakler legen größten Wert darauf, nicht mit angestellten Versicherungsvertretern verwechselt zu werden. Denn im Gegensatz zum Versicherungsvertreter arbeitet der Versicherungsmakler für seine Kunden und nicht für eine Versicherung.

Zu den Aufgaben des Maklers gehört es, seinen Kunden zu den für sie individuell optimalen Produkten auf dem beinahe unüberschaubaren Versicherungsmarkt zu raten. Im Gegensatz zum Versicherungsvertreter haftet der Versicherungsmakler noch dazu persönlich und abgesichert durch einen verpflichtenden Haftpflichtvertrag bis € 1 Mio, ähnlich wie Rechtsanwälte und Steuerberater, für die Richtigkeit seiner Ratschläge. Schließlich darf ein angestellter Versicherungsvertreter ausschließlich Produkte seines Unternehmens anbieten, selbst wenn diese nachteiliger sein sollten als jene eines Mitbewerbers.

Von Versicherungsmaklern erwartet der Gesetzgeber – völlig zurecht –, dass sie den Gesamtmarkt genau kennen. Für sie gelten daher rechtlich wesentlich strengere Bestimmungen als für angestellte Versicherungsverkäufer, deren Hauptaufgabe darin liegt, die Angebote ihres Unternehmens an den Mann zu bringen, selbst wenn diese nicht mit jenen der Konkurrenz mithalten können. Handelt ein Versicherungsmakler so, macht er sich haftbar.

<- zurück